Brecht, Bertold (1898-1956)

Bertold Brecht ist vor allem für seine literarischen Werke und Theaterstücke bekannt. Geboren und aufgewachsen in Augsburg, hat er sein literarisches Wirken allerdings als Dichter begonnen. Auch hatte er Philosophie studiert. Seine ersten Erfolge am Theater hatte er 1922 mit Trommeln in der Nacht. 1933 ging Brecht im Jahre der Machtergreifung der Nationalsozialisten ins Exil. Prag, Wien, Zürich, Dänemark, Stockholm, Helsinki, Wladiwlostok und schließlich Kalifornien waren seine Stationen. Bekannt geworden ist er durch die Dreigroschenoper oder Galileo Galilei. Er galt als Kommunist, obwohl er kein Mitglied in einer kommunistischen Partei war.

 

Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

 

(Quelle: Brecht: Die Dreigroschenoper.)

 

 

Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?

 

(Quelle: Brecht: Die Dreigroschenoper.)

 

 

Wer a sagt, der muss nicht b sagen. Er kann auch erkennen, dass a falsch war.

 

(Quelle: Brecht: Der Jasager. Der Neinsager.)

 

 

Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

 

(Quelle: Brecht: Die Lösung.)

 

 

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Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

 

(Quelle: Brecht.)

 

 

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!

 

(Quelle: Brecht: Leben des Galilei.)

 

 

Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

 

(Quelle: Brecht: Der gute Mensch von Sezuan.)

 

 

Liebe ist der Wunsch etwas zu geben, nicht etwas zu erhalten.

 

(Quelle: Brecht.)

 

 

Denn wo der Glaube tausend Jahre gesessen hat, eben da sitzt jetzt der Zweifel.

 

(Quelle: Brecht: Leben des Galilei.)

 

 

Wichtige Stationen in Brechts Leben und Werk

-Info folgt-

 

 

Video über Bertold Brecht (Vorgestellt von Max Raabe)